| Sommerpause 26.7. - 25.8. | |
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| Regie: | |
| Mit: | |
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| WÄTTERSCHMÖCKER (in Anwesenheit von Muotataler Wätterschmöckern) | |
| Lange bevor es mehr oder weniger wissenschaftlich fundierte Wettervorhersagen gab, prophezeiten in der Innerschwyz und dort besonders im Muotatal die „Wätterschmöcker“ das zu erwartende Wetter auf ihre ganz eigene, urchige Art. Nicht Satellitenaufnahmen und Messgeräte lieferten und liefern ihnen auch heute noch die Daten dazu, sondern die sorgfältige Beobachtung der im Lauf der Jahreszeiten sich verändernden Natur: Tiere und Pflanzen, Winde und Wolken – ein währschafter Wätterschmöcker weiss die Zeichen zu lesen und vertraut auf sein Gspüri. Dabei kommt auch der sportliche Aspekt nicht zu kurz: Die Prophezeihungen werden nämlich untereinander ausgetauscht und dem besten Vorherseher ist der erste Preis im entsprechenden Verein sicher. Der Film begleitet die Wetterpropheten durch den Wechsel der Jahreszeiten bei ihren Erkundungen der Natur. Die grossartigen Landschaftsbilder, die Musik der Hujässler und der unverfälschte Dialekt machen fast vergessene archaische Welten erlebbar. | ![]() |
| CH 2010 - 98 Min. - markantes Schwyzerdeutsch mit deutschen Untertiteln - E | |
| Regie: Thomas Horat | |
| Mit: | |
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| VINCENT WILL MEER | |
| Als Vincents Mutter stirbt, hält es Vincents Vater, ein Spitzenpolitiker, der für sein Handy mehr Zeit als für seinen Sohn, für das Beste, Vincent in ein Heim zu geben, wo dessen Tourette-Syndrom behandelt werden soll. Dort freundet sich Vincent mit der magersüchtigen Marie an und muss mit dem hochneurotischen Alexander das Zimmer teilen. Doch eigentlich möchte Vincent den letzten Wunsch seiner Mutter erfüllen, noch einmal das Meer zu sehen. Bei der erstbesten Gelegenheit „leiht“ er den alten Saab der Heimärztin und macht sich mit Marie und Alexander zusammen auf den Weg nach Italien – die Bonbondose mit der Asche seiner Mutter im Gepäck. Eine abenteuerliche Fahrt beginnt, in der die drei Ausreisser sich zusammenraufen und die neue Freiheit auf ihre Art geniessen. Doch dann heften sich Vincents Vater und die Heimärztin an die Fersen der drei Aussteiger… „Viel Humor und eine pfiffige Inszenierung mit stellenweise herrlich unmöglichen Situationen sorgen für kurzweilige Unterhaltung von Anfang bis Schluss.“ (20min) | ![]() |
| D 2010 - 96 Min. – D - J/14 | |
| Regie: Ralf Huettner | |
| Mit: Florian David Fitz, Karoline Herfurth, Heino Ferch, Johannes Allmayer u.a. | |
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| COEUR ANIMAL | |
| Als der Bergbauer Paul den Saisonarbeiter Eusebio (Antonio Buil – Gewinner Schweizer Filmpreis «Quartz 2010», Bester Darsteller) einstellt, ändern sich die Dinge auf der kleinen Alp. Paul, der vom Rhythmus der harten Tagesarbeit geprägt ist und seine Tiere besser behandelt als seine Frau Rosine, ist vom geschwätzigen und unverkrampften Spanier verunsichert. Zum ersten Mal kommt in Paul das Gefühl der Eifersucht auf und seine geordnete Welt gerät aus den Fugen. Unfähig, über seine Gefühle zu sprechen, provoziert Paul einen Streit und wird handgreiflich gegenüber Rosine. Als sie ins Krankenhaus eingeliefert wird kommt für Paul der Moment, wo er sich mit seinen Fehlern und Ängsten auseinander setzen muss. | ![]() |
| CH 2009 – 95 Min. – F/d - E | |
| Regie: Séverine Cornamusaz | |
| Mit: Olivier Rabourdin, Camille Japy, Antonio Bull, Alexandra Karamisaris u.a. | |
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| TAXIPHONE (Deutschschweizer Premiere in Anwesenheit des Regisseurs) | |
| Oliver und Elena, ein junges Paar aus der Schweiz, fährt mit dem Lastwagen durch die Wüste Richtung Timbuktu, wo sie das Fahrzeug Moussa, einem ungeduldigen Kunden, übergeben sollen. Wegen einer Panne mitten in der Wüste müssen Oliver und Elena in der algerischen Oase Djanet einen Halt einschalten, um ihr Auto zu reparieren. Keine Ersatzteile, kein spezialisierter Mechaniker: der Aufenthalt nimmt kein Ende…Während sich Oliver nur für die Reparatur des Lastwagens interessiert, gerät Elena bald in den Bann dieser faszinierenden Welt. Sie llernt zwei Frauen kennen: eine geheimnisvolle Wahrsagerin in den Gassen der Oase und Aya im “Taxiphone”, einem Geschäft, von dem man Anrufe tätigen kann. Diese Frauen entführen Elena in eine Welt wie aus Tausendundeiner Nacht und beeindrucken sie mit ihrem Willen zur Veränderung. Je mehr Zeit Elena mit den Frauen verbringt, desto mehr Vorurteile baut sie ab und es entsteht eine folgenschwere Freundschaft. | ![]() |
| CH 2010 – 94 Min. – Ov/d | |
| Regie: Mohamed Soudani | |
| Mit: Mona Petri, Pasquale Aleardi, Tarik Bouarrara, Bruno Ganz u.a. | |
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| LUMINAWA | |
| Mit dem Verlust der kulturellen Traditionen, welche nach Ankunft westlicher Missionare im letzten Jahrhundert nicht mehr gelebt werden durften, verloren die Kalingas, früher gefürchtete Kopfjäger, die als Reisbauern hoch oben in den Kordilleren (Philippinen) leben, ihre Kultur und damit einen wesentlichen Teil ihrer Identität. Jahrtausende lang gepflegte Reisfelder werden verlassen. Die Bauern ziehen in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Stadt. Manung Sapi Bawer, ein pensionierter Kalinga Lehrer, bezeichnet sich auch heute noch als Krieger. Seine Waffe ist aber nicht mehr die Kopfaxt seiner Vorfahren. Er kämpft mit der Musik und dem Tanz gegen das normierende Diktat der Globalisierung. LUMINAWA - „ein besseres Leben“, nennt Sapi Bawer seine Vision. Unterstützt von seiner Familie setzt er alle seine Energien dafür ein, durch die wieder belebte Kultur ein gestärktes Bewusstsein seines Volkes zu fördern. Musik und Tanz, lange Zeit als heidnische Bräuche untersagt, sind heute wieder ein wichtiger Bestandteil im Gemeinschaftsleben der Menschen in Mabilong. Mit dem Aufleben der traditionellen Künsten, der Musik, dem Handwerk, dem Tanz und der Weberei entsteht neue Hoffnung. | ![]() |
| CH 2010 - 90 Min. - Ov/d | |
| Regie: Thomas Lüchinger | |
| Mit: | |
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| GIULIAS VERSCHWINDEN | |
| Wie ein Damokles-Schwert schwebt er über ihr: der fünfzigste Geburtstag, zu dessen Feier im trauten Freundeskreis sich Giulia schweren Herzens aufmacht. Doch auch die Freunde kämpfen mit den eingebildeten und wahren Unbillen des Alterns und kosten diese genüsslich aus – egal, ob es um Gesundheitsfimmel, Altersbeschwerden oder die gesellschaftliche Ächtung handelt; alle Themen werden penibel durchdiskutiert, während man auf die Heldin des Abends wartet. Die geht derweil lieber auf Shopingtour und lernt dort John kennen, der eine ganz andere Philosophie des Alters vor ihr ausbreitet. Martin Suter hat das Drehbuch zu dieser Komödie geschrieben, Christoph Staub („Sternenberg“) es mit einem lustvoll agierenden Ensemble kongenial umgesetzt. | ![]() |
| CH 2009 - 87 Min. – D - J/12 | |
| Regie: Christoph Schaub | |
| Mit: Corinna Harfouch, Bruno Ganz, Daniel Rohr, André Jung u.a. | |
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| DER KLEINE NICK (Vorpremiere) | |
| Wer kennt sie nicht, die charmant vergnüglichen und zeitlosen Abenteuer des kleinen Nick, der im Jahre 1959 das Licht der Welt erblickte – die stolzen Väter: Zeichner Jean-Jacques Sempé und Texter René Goscinny. Nick ist zwar ein Einzelkind, aber alles andere als allein, denn er hat eine Menge Kumpel, die mit ihm in dieselbe Klasse gehen: Otto zum Beispiel, der Dicke, der dauernd etwas isst, oder Georg, dessen reicher Vater ihm alle Wünsche erfüllt, oder Adalbert, der Klassenbeste und Liebling der Lehrerin, den man nicht schlagen darf, weil er eine Brille trägt. Dazu kommen natürlich auch die Erwachsenen: die Eltern, die "prima" Klassenlehrerin, der strenge Aufseher Hühnerbrüh und viele andere mehr... Nick selber ist ein wenig unbeholfen und ein wenig aufsässig, aber er hat ein grosses Herz und "ein prima Leben". Endlich erobern Nick, seine Eltern und Freunde nun auch die Leinwand und verzaubern jung und alt. Ganz in der Tradition von „Bienvenue ches les Ch’tis“ und „Les choristes“ begeisterte der Film in Frankreich bereits ein Millionenpublikum. | ![]() |
| F 2009 - 91 Min. - D | |
| Regie: Laurent Tirard | |
| Mit: Kad Merad, Valerie Lemercier, Sandrine Kiberlain, Maxime Godart u.a. | |
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| A ROAD NOT TAKEN | |
| 1979 installiert US-Präsident Jimmy Carter in einer visionären Aktion eine Solaranlage auf dem Dach des Weissen Hauses. Sein Nachfolger lässt die Paneele wieder entfernen - im Zeichen einer radikalen Abwendung von Carters Energieprogramm. Auf Umwegen gelangen die Sonnenkollektoren an ein Umwelt-College im nordöstlichsten Zipfel der USA. Dreissig Jahre später begeben sich Christina Hemauer und Roman Keller mit zwei Sonnenkollektoren auf eine Reise entlang deren Geschichte. In ihrem Film treffen sie Menschen, die in den 1970er-Jahren aktiv in Carters Energieprogramm involviert waren oder damals unter der Ölkrise zu leiden hatten. 2007 erhalten Hemauer | Keller die Möglichkeit, mit dem Ex-Präsidenten Jimmy Carter ein Gespräch zu führen und sich mit ihm über seine Energiepolitik, Alternativenergien, die nach ihm benannte Doktrin und seine Vorstellungen vom moralischen Äquivalent zum Krieg zu unterhalten. Heute befinden wir uns wieder in einer Wirtschaftskrise und blicken auf einen USPräsidenten, der mit viel politischem Goodwill und grossen symbolischen Gesten eine gesellschaftliche Wende herbeiführen möchte. | ![]() |
| CH 2010 – 66 Min. – E/df - E | |
| Regie: Christina Hemauer und Roman Keller | |
| Mit: | |
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| GRÜENI CHACHLE - Die neuste Geschichte des Pächterhauses Männedorf | |
| Wie kommt ein baufälliges Haus zu neuem Glanz? Was bringt eine Gruppe junger Handwerker dazu, das denkmalgeschützte Haus von den Grundmauern bis zum Dach makellos zu restaurieren? Und weshalb leisten sich die Handwerker dem „Umweg“ und arbeiten anch traditionellen Handwerksmethoden und mit ursprünglichen Materialien? Der Film begleitet das Handwerkerteam während zwei Jahren bei ihrer Arbeit. Er hört ihnen zu, wenn sie die Arbeitsschritte besprechen, wenn sie über ihre Arbeit sinnieren und ist auch dabei, wenn die Frauen und die Männer das Erreichte bei einem der zahlreichen Feste feiern. | ![]() |
| CH 2010 - 55 Min. – Dialekt | |
| Regie: Jürg Fraefel | |
| Mit: | |
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